Das Ziel des Projektes ist, eine positive menschliche Grundhaltung zu fördern. Die Zielgruppe sind Personen, die sich von „der Politik“ abgewendet haben und die offene Gesellschaft ganz oder teilweise ablehnen. Diese sollen (flankiert von einer lokalen Öffentlichkeitsarbeit) vor Ort angesprochen werden. Dabei dienen Yoga- und Gesundheitszentren als Türöffner für die direkte nachbarschaftliche Ansprache.
Zivilgesellschaftliches Engagement in Balance bringen
Das Projekt verfolg die folgende Werte:
- Sicherheit
- Zufriedenheit
- Schutz
- Gemeinsinn für alle
Die Yoga-Perspektive öffnet ein neues Fenster, das bislang verschlossen war. Die passive Neutralität wird aufgegeben und weicht einer aktiven Intervention. Diese bezieht neutrale Hintertüren mit ein, über die ein Band des Miteinanders über ideologische Grenzen hinaus bestehen bleibt bzw. neu geknüpft werden kann.
Die Chancen, die sich daraus ergeben können, sind vielfältig. Wir wollen herausfinden, was von den Menschen als „schützenswert“ erachtet wird, und welchen Bedrohungen das Schützenswerte ausgesetzt ist. Die Grundlage bildet das deutsche Grundgesetz. Es gewährleistet die Basis des zivilen Engagements, sowohl was das Yoga als auch was die politische Haltung betrifft. Dies dient als Vorbereitung zur Aktivierung der Zivilgesellschaft (“Organizing“), und ist als Prävention vor Isolation gedacht. Zugleich ist es eine Schutzmaßnahme für Betroffene von Ausgrenzung.
Diversität gewährleisten und Synergien nutzen
Mit den vier grundlegenden Werten ( u.a. Schutz und Sicherheit) wenden wir uns direkt an die Zielgruppe. Das besondere ist, dass wir aktive Körperarbeit (Yoga) mit Selbstbehauptungs-Themen verknüpfen. Es geht darum, Menschen in ihrem jeweiligen abgegrenzten Milieu direkt und auf Augenhöhe anzusprechen, zusammenzubringen und zu vernetzen. Als mittel- und langfristige Perspektive sollen Wege aus der Vereinzelung gefunden werden und dauerhafte Nachbarschaftsverbindungen entstehen.
- Bei Nachbarschaftstreffen vor Ort in Yoga- und Gesundheitszentren kommen Formen der direkten Kommunikation (u.a. „Reden und Zuhören“ von Mehr Demokratie e.V.) zum Einsatz.
- Es werden Bildungs- und Gesprächsformate angeboten, die Personen aus allen sozialen Kontexten erreichen und für mögliche politische Bedrohungen sensibilisieren.
- Bei Personen, die sich persönlich vom Ausgrenzung betroffen fühlen, soll Halt angeboten und ein Weg aus der Isolation vermittelt werden. Ein Austausch mit Gleichgesinnten in ihrem lokalen und kulturellen Umfeld kann zu gemeinsame Aktivitäten führen, die der Unsicherheit entgegen wirken.
- Von Ausgrenzung bedrohte Personen sollen sich in Yoga- oder Veranstaltungszentren niedrigschwellig treffen und organisieren können. Dort sollen sie in Kontakt mit Personen kommen, die sich normalerweise in einem anderen sozialen Kontext bewegen.
Aktivitäten:
Basierend auf einer Analyse der laufenden Kampagne wird ein Social Media Konzept, entwickelt, um die Werte der Kampagne „Sicherheit, Zufriedenheit, Schutz und Gemeinsinn“ hervorzuheben.
Folgende (Online- und Offline) Schulung zu folgenden Themenkomplexen sind in Planung:
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Argumente gegen rechte Parolen, Schlagfertigkeit verbessern
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Gruppen- und Organisierungsfähigkeit verbessern
Als vorläufiger Höhepunkt der Kampagne findet im Sommer 2026 in Sachsen-Anhalt ein ganztägiges unkommerzielles „Gemeinsinn-Festival“ (Arbeitstitel) mit einem umfangreichen Workshop-Programm und mit Yoga-Angeboten statt.
Kontakt:
