Bewusstsein heißt Verantwortung

Der Yogi identifiziert sich zuallererst mit seinem höheren Selbst – zumeist „Seele“ genannt. Hier findet sie/er Ihre/seine Verankerung.
Die Identifikation mit der eigenen Art – Mensch - oder mit den Mitgeschöpfen ist dagegen zweitrangig.
Allerdings ist dies nur eine Seite innerhalb der Polarität der Existenz. Tatsächlich ist es nötig, vollständig mit der Materie verbunden zu sein, also inmitten der Menschen einen würdigen Platz einzunehmen, um Bewusstheit zulassen zu können. Aus diesem Grund wird körperliches Yoga praktiziert.
Wir stehen heute vor einem umfassenden, tiefgreifenden Wandel, um die einzige Heimat und Lebensgrundlage des Menschen bedroht. Andere Menschen, südlich von uns, sind schneller und stärker betroffen als wir.
Nicht auf diese Situation zu reagieren, keine Stellung zu beziehen und sich in den gewöhnlichen Verhaltensweisen auszuruhen, kommt einer unterlassenen Hilfeleistung gleich.
Auch wenn der Yogi angesichts der Krise gelassen bleiben kann, so entbindet dies sie/ihn nicht von Ihrer/seiner Verantwortung für die Mitmenschen und Mitgeschöpfe.
Es ist Zeit für eine Rebellion gegen das Aussterben und für das (Über)Leben, Gewaltfrei und friedlich, aber bestimmt.

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