Friedensprojekt: das Gründungsteam

Entstanden ist die Idee zu dem Projekt im Herbst 2014. Es war die Zeit des ersten zivilen Flugzeugsabschusses, der daran anschließenden Manöver und der Diskussion um die Notwendigkeit mobiler Einsatzgruppen.

 


Militärische Muskelspiele, verbale Aufrüstung und mediale Propaganda
gehören seitdem zu unserem Alltag. Feindbilder werden aufgebaut,
dualistisches Denken dominiert. Zuletzt warnten verschiedene
Intellektuelle von Günter Grass bis Helmut Schmidt vor der brisanten
Gefahr eines dritten Weltkrieges.


 

 

 

 

 

Jeder von uns kennt aus familiären Erzählungen einschneidende
Schicksalsschläge und Verbrechen, die im Rahmen des zweiten
Weltkrieges von der deutschen oder russischen Soldaten begangen
wurden. Kriegsangst und verborgene Kriegstraumata liegen tief in dem
kollektiven Unterbewusstsein verborgen. Und dies sowohl auf russischer
wie auf deutscher Seite.


Der Frieden, so wie wir ihn kennen, erscheint als eine fragile
Angelegenheit. Er ist keine Selbstverständlichkeit. Frieden und
Friedenssicherung muss gepflegt werden. Dazu bedarf es eines aktiven
Engagements. Die Frage ist, was das für uns als Yogis bedeutet. Wie
können wir uns in Zeiten eine kriegerischen Auseinandersetzung
friedenssichernd verhalten? Wie nutzen wir die Tools und Techniken,
die Yogi Bhajan uns für die kommenden Zeiten mitgegeben hat? Welche
Verantwortungen und Pflichten erfolgen daraus?

 

 

 

 

 

 

 

Angestrebt wird somit ein persönlicher Austausch zwischen deutschen
und russischen Yogalehrern mit dem Ziel, zu erforschen, was Frieden
für uns als Yogis bedeutet und welche Aufgaben daraus erwachsen. Ein
zentraler Grundgedanke ist dabei, dass Menschen, die sich kennen,
schätzen und mögen, nicht aufeinander schießen. Yogi Bhajan betonte,
dass es ohne inneren Frieden keinen äußeren Frieden geben kann.
Bedeutet die Pflege einer meditativen Neutralität auch eine
weltanschauliche Neutralität?


 

Ziel ist somit gegenseitige Vorurteile, kollektive Ängste und
imaginäre Mauern abzubauen. Kollektive Mythen sollen geknackt,
interkulturelles Verständnis geschaffen werden. Yogi Bhajan sagte,
dass Frieden nicht mit Blockaden und Demonstrationen erreicht werden
kann. Frieden ist somit eine Frage der Entwicklung und zwar sowohl des
Individuellen-, wie auch des Gruppenbewusstseins.

 

 

 

 

 

 

 

Geplant sind Friedenskonzerte, der gegenseitige Besuch des deutschen
und russischen Yogafestivals und ein Jappa mit dem Friedensmantra 'Sat
Narayan Wahe Guru' in kleinen Gruppen. Erarbeitet werden soll, wie wir
die Techniken des Yoga zur Friedenssicherung nutzen können.
Frieden
ist eine elementare Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, er ist
die Basis unserer Existenz und unseres Wachstums als Gruppe. Wir
wollen einen heiligen Raum erschaffen, gemeinsam musizieren, yogische
Friedenstechniken interkulturell erforschen, gemeinsam Gurdwaras
feiern und die von Yogi Bhajan initiierte Tradition des Friedens
weiter verfolgen.

Kontakt zu uns

One World One Vision e.V.

c/o Gill, Brookstraße 36, 24568 Oersdorf

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Mobil: +49 178 5064628 

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