Friedens-Projekt: Bericht vom Austausch

Am 30. Mai 2015 landeten in Frankfurt 6 Russische Kundalini Yoga Lehrer, die von einigen deutschen Yogalehrern eingeladen wurden, um ein paar Tage in Deutschland zu verbringen und anschließend gemeinsam auf das deutsche Yogafestival zu fahren. Für Ende August ist ein Gegenbesuch auf dem russichen Kundalini Yoga Festival am Schwarzen Meer geplant.

Die Russen wohnten bei den deutschen Yogalehrern zu Hause, was für alle Beteiligten eine schöne Erfahrung war. Immer wieder kam es dabei zu Gesprächen, über die Unterschiede zwischen Russland und Deutschland, die zu weiteren Erkenntnissen zum Friedens-Thema beitrugen. Am ersten Tag nahmen alle Beteiligten an einem extra für den Austausch organisierten Mantra Friedens-Konzert im Kundalini Yoga Center Frankfurt teil. Diese Veranstaltung mit vielen Teilnehmern aus dem Umfeld des Centers war ein sehr erhebendes Erlebnis. Das Konzert wurde gemeinsam mit den bekannten Musikern Sat Hari Singh und Tera Naam gestaltet. Beteiligt waren außerdem zwei russiche Mantrta-Musiker mit dem Namen Iskaar, sowie Harkiret, der ebenfalls bereits Mantra-CDs veröffentlicht hatte.

Am nächsten Tag folge ein Besuch bei dem ganzheitlichen Projekt „Paradies und das“ in Offenbach, um mit engagierten Menschen aus der Region in Kontakt zu kommen.

Der Montag stand ganz im Zeichen der individuellen Friedensarbeit. Die Russen erarbeiteten gemeinsam mit den deutschen Teilnehmern, welche individuellen Zugänge zum Frieden es gibt, und wie die aktuelle politische Situation zwischen Russland und der EU zu bewerten sei.
Anschließend machte die Gruppe eine Aufstellungsarbeit nach Hellinger, bei der Vertreterinnen für die nationalen Konflikte der Vergangenheit aufgestellt wurden. Die Aufstellung wurde von Etleva Ceva-Seiler geleitet, die Aufstellungs-Workshops im Frankfurter Yogacenter anbietet.

Am Dienstag trafen sich die 6 russischen und 6 deutschen Yogalehrer erneut um über weitere Projekte in der Zukunft zu sprechen. Dabei wurden drei konkrete Projekte vereinbart, von denen das eine oder andere bereits konkret geplant wurde.

Am Mittwoch brach die Gruppe von 12 Personen dann zum deutschen Yogafestival nach Oberlethe (bei Bremen) auf. Auf den Festival wurden die Russen mit viel Empathie und Freude empfangen und in das Programm integriert. Neben zahlreichen Einzelveranstaltungen gab es am Freitag ein 2-stündiges Programm für alle Teilnehmer des Festivals, das der meditativen Friedensarbeit gewidmet war. Dabei kamen die Teilnehmer am Austauschprogramm zu Wort, und berichteten über ihre Erfahrungen der letzten Tage.

Am Sonntag früh brachen die mittlerweile zu EINER Gruppe verschmolzenen Yogalehrer wieder Richtung Frankfurt auf. Gegen Mittag flogen die Russen dann zurück nach Moskau – in freudiger Erwartung auf den Gegenbesuch in zweieinhalb Monaten.

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